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Presseaussendung der Zürcher Kantonalbank Österreich AG |
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"Ökologische und soziale Nachhaltigkeit immer
wichtiger" - ZKB-Volkswirt und Anlagestratege Anastassios Frangulidis referierte in Salzburg - Privatinvest Bank lud 150 Gäste ins Klessheimer Kavalierhaus (15.10.2010, Salzburg) - Investieren in Unternehmen und Staaten, die unter den Aspekten Umweltengagement und soziale Verantwortung "nachhaltig" agieren - das empfiehlt Anastassios Frangulidis, Leiter der Abteilung Volkswirtschaft und Anlagestrategie der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Auf Einladung der Privatinvest Bank hielt der Top-Manager vor rund 150 Gästen einen Vortrag im Kavalierhaus in Klessheim. "Nachhaltigkeit ist in unserer Bank eines der wichtigsten Researchkriterien in der Bewertung von Wertpapieren", betont Frangulidis. "Acht Spezialisten analysieren Aktien und Anleihen weltweit auf der Basis von Kriterien wie Luftverschmutzung, Energie- oder Wasserverbrauch, aber auch Gleichberechtigung, Korruption und Einhaltung der Menschenrechte. Und gerade in der Krise zeigt sich bei nachhaltig agierenden Marktteilnehmern eine deutlich bessere Performance." Insgesamt habe sich die Konjunktur nach der schweren Rezession der letzten Jahre erholt, aber dieser Aufschwung verliere zurzeit leider schon wieder an Dynamik, sagt der Volkswirt. "In vielen wichtigen Industrienationen sind im Moment sowohl die privaten Haushalte als auch der Staat stark verschuldet. Die Staaten versuchen durch expansive Finanzpolitik kombiniert mit niedrigen Zinsen den schwachen Konsum auszugleichen. Dies wirkt im kurzen Zeitfenster unterstützend auf die Unternehmensbewertungen, längerfristig steigt aber auch die Gefahr einer massiven Geldentwertung", warnt Frangulidis. "Die Zukunft findet anderswo statt" Im Vergleich USA und Europa hätten die Amerikaner den Pluspunkt, dass sie trotz hoher Verschuldung dank tiefer Zinsen eben nur eine geringe Zinslast zu tragen haben. Das Problem in der Euro-Zone sei das große makroökonomische Ungleichgewicht zwischen den Staaten: "Die Finanzierung der Länder mit hohem Leistungsbilanzdefizit wie Griechenland oder Spanien wird für die "Überschuss-Staaten" wie beispielsweise Deutschland oder die Niederlande auf Dauer nicht möglich sein", meint der ZKB-Stratege. Die makroökonomischen Werte müssen sich angleichen, sonst könnte auch der Euro wackeln. "Die Zukunft findet ohnehin anderswo statt", sagt Frangulidis und verweist auf das beeindruckende Wachstum von Schwellenländern wie Südkorea, Indonesien oder Brasilien. Etwas risikofreudigere Anleger könnten mit einem kleinen Teil ihres Vermögens in Aktien mit Exposure in diesen Ländern investieren. Weiters empfiehlt er Anleihen mit kurzer Laufzeit, Realwerte wie Immobilien und eben Währungen von Ländern, die eine nachhaltige Wirtschaftspolitik betreiben. Die Top-Player sind hier übrigens Schweden, Schweiz und Norwegen. Rückfragehinweis: Horst Dick Telefon: +43/(0)662/8048-150 E-Mail: horst.dick@zkb-oe.at ---------------------------------------------------------------------------- Mailservice für Journalisten: www.pressefach.info/mailservice |
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