|
Presseaussendung des Bankhaus Spängler |
![]()
|
Familienunternehmen: Kommunikation als (Miss-)Erfolgsfaktor - Bankhaus Spängler organisierte das vierte
forum familienunternehmen (03.10.2008, Salzburg) - Im Salzburger Gwandhaus hat das forum familienunternehmen 2008 stattgefunden. Im Rahmen der vom Spängler Family Management organisierten und von Walter Schnitzhofer moderierten Veranstaltung diskutierten Experten rund um das Thema "Kommunikation und Service als Erfolgsfaktoren für Familienunternehmen". Unternehmensberaterin Michaela Kern wies in ihrem Vortrag vor rund 170 Teilnehmern auf die Defizite hin, welche in vielen Familienunternehmen leider vorherrschen würden. "Oft haben sich Gedankenmuster und auch der Umgangs-Ton der Familie über viele Generationen hinweg etabliert und müssen neu überdacht werden", so die Expertin. "Es fehlt gerade bei den im Unternehmen engagierten Familienmitgliedern oft an klarer und strukturierter Kommunikation." Gute Kommunikation nach innen und außen Kern rät zu klaren Regeln im Sinne eines Firmenkodex. "Je näher die familiäre Bindung, umso achtsamer sollte der Ton sein. Zwischen Vätern und Söhnen zum Beispiel ist der Ton oft zu umgänglich. Dies kann bei anderen Mitarbeitern zu Missverständnissen und innerhalb des Unternehmens zu Problemen in der Durchsetzung von Kompetenzen führen." Ebenso wichtig sei für ein Familienunternehmen aber auch die einheitliche und gezielte Kommunikation nach außen, betont Kern. Nur so könne das Firmen-Image aktiv mitgestaltet werden. Klare Regeln sieht auch Heinz Senger-Weiss, Vorstand bei der Gebrüder Weiss AG, als Grundvoraussetzung für den Erfolg von familiengeführten Betrieben: "Wir haben einen gemischten Vorstand, der aus meinem Bruder und mir sowie zwei externen Managern besteht. Wenn wir hier keine klare Kommunikationsstruktur aufgebaut hätten, würde es nicht funktionieren." Er warnt jedoch davor, Regeln im Unternehmen nur zu kommunizieren, und sie selbst nicht einzuhalten. "Nur von Allen umgesetzte Regeln tragen zu einer erfolgreichen Firmenkultur bei", so Senger-Weiss. Christa Wagner, geschäftsführende Gesellschafterin bei Josko, und Friederike Polzhofer von den Neuen Wiener Werkstätten plädieren für mehr Interaktion zwischen den aktiven und "passiven" Familienmitgliedern im Unternehmen. Ein regelmäßiges Treffen zum Gedankenaustausch und zur Erklärung der Strategien könne hier sehr hilfreich sein. Mitarbeiter kommunizieren guten Service Christoph Bründl, Geschäftsführer der Sport Bründl Gruppe mit Sitz in Kaprun, sieht sein Erfolgsgeheimnis wiederum im Kommunizieren von bestem Service. "Und das funktioniert bei uns nur über die Mitarbeiter. Sie müssen unsere Philosophie täglich direkt an unsere Kunden bringen." Deshalb investiert Bründl auch viel Zeit un Geld in die Entwicklung seiner 175 Mitarbeiter. Das forum familienunternehmen ist eine Veranstaltung des Bankhaus Spängler und hat sich als Treffpunkt für österreichische Familienunternehmen etabliert. Dabei handelte es sich um ein bedeutendes Segment der österreichischen Wirtschaft, immerhin sind 80 Prozent der österreichischen Firmen familiengeführt. Rückfragehinweis: Petra Schmid Telefon: 0662/8686-880 E-Mail: petra.schmid@spaengler.at
------------------------------------------------------------------ |
Foto-Download: |
|
|