Presseaussendung des KH Schwarzach                                                       

 

Erster Handchirurg im Bundesland Salzburg

- Über 800 Eingriffe pro Jahr im Kardinal Schwarzenberg’schen Krankenhaus

- Viele bleibende Schäden können durch eine frühzeitige Behandlung verhindert werden


(28.10.2011, Schwarzach/Salzburg) - Dr. Christoph Kollersbeck (39), Oberarzt an der Unfallabteilung im Krankenhaus Schwarzach, wurde von der Ärztekammer als erster Handchirurg im Bundesland Salzburg anerkannt. Erst seit April 2011 ist in Österreich die Spezialisierung auf den Bereich der Handchirurgie möglich.

Neben seiner unfallchirurgischen Ausbildung hat sich Dr. Kollersbeck in den letzten 10 Jahren der Versorgung von handchirurgischen Problemen gewidmet und an der renommierten handchirurgischen Abteilung der Sankt-Elisabeth-Klinik in Ravensburg eine Spezialausbildung absolviert. "Für Patienten mit einer Handverletzung ist rasche und professionelle Hilfe immens wichtig", weiß er. "Hände sind sowohl in der Freizeit als auch bei der Arbeit im Dauereinsatz. Es ist daher unser oberstes Ziel, Menschen mit entsprechenden Schädigungen so schnell wie möglich zu kurieren."

Handchirurgie ist seit jeher eine Domäne des Spitals im Salzburger Pongau. Primar Dr. Franklin Genelin, Leiter der Unfallabteilung, ist Gründungsmitglied der österreichischen Gesellschaft für Handchirurgie: "Erfahrung und modernste Technik sind in diesem Bereich sehr wichtige Faktoren, über beides verfügen wir hier zur Genüge. Elektronische Mikroskope und Lupenbrillen sind täglich eingesetzte Werkzeuge bei uns, unser Team ist für jeden Einsatz bestens ausgebildet."

"Hände sind im Dauereinsatz"

Die Unfallchirurgie im Krankenhaus Schwarzach verfügt über eine eigene Handambulanz. Es werden jährlich über 800 operative Eingriffe durchgeführt. Hand und Handgelenk sind die am häufigsten von Verletzung und Abnützungen betroffenen Körperteile des Menschen. Handchirurgen behandeln nicht nur frische Verletzungen und Brüche im Bereich des Unterarmes und der Hand. Die Erhaltung der Funktion der Hand bei durch Entzündungen oder rheumatische Erkrankungen entstandenen Schädigungen stellen eine große Herausforderung an den Arzt dar.

Kleine Eingriffe, große Wirkung - Früherkennung oft entscheidend

"Wie überall in der Medizin gilt, je früher die Patienten mit ersten Beschwerden zu uns kommen, desto höher sind die Heilungschancen", betont Kollersbeck. "Oft können wir hier schon mit kleinen Eingriffen eine große Wirkung erzielen." Er nennt das "Karpaltunnel-Syndrom" als Beispiel. Bis zu 10 Prozent der Bevölkerung leiden unter der Einengung des Nervs im Bereich des Handgelenkes. Es beginnt mit leichten Schmerzen und Taubheitsgefühl – später kann es zu Funktionseinschränkungen kommen. Kollersbeck: "Ein kleiner chirurgischer Eingriff dauert nur zehn Minuten, er führt im Frühstadium meist zur kompletten Heilung."


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Assistentin Personal & PR
Telefon: +43(0)6415/7101-2218
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Handchirurg OA Dr. Christoph Kollersbeck (l.) und Prim. Franklin Genelin, Leiter der Unfallchirurgie im Krankenhaus Schwarzach.

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