Presseaussendung des KH Schwarzach                                                       

 
Psychische Krankheiten: Immer mehr Kinder und Jugendliche betroffen

- Vor allem die schweren Fälle nehmen zu

- Häufigste Diagnosen: Angst- und Verhaltensstörungen

- Krankenhaus Schwarzach erweitert den Bereich Kinder-Psychosomatik

(16.12.2010, Schwarzach/Salzburg) - Konflikte im Elternhaus, Scheidung, mehrmaliger Umzug, schulischer und sozialer Stress, Informationsüberflutung. Die Gründe sind vielschichtig - fest steht aber: Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an psychischen Erkrankungen. Und dabei nehmen vor allem die schweren Fälle zu. Im Kardinal Schwarzenberg’schen Krankenhaus im Salzburger Pongau soll der Bereich Kinder-Psychosomatik in den nächsten Jahren ausgebaut werden.

"Rund 15 bis 20 Prozent der Kinder, die wir bei uns behandeln, sind psychisch auffällig, rund fünf Prozent bedürfen einer entsprechenden Behandlung", sagt Prof. Josef Riedler, Leiter der Kinder- und Jugendstation im Krankenhaus Schwarzach. Neben Angststörungen die häufigsten Diagnosen: Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen, akute Belastungsreaktionen und Störungen im Sozialverhalten.

Oft genetisch bedingt - Umfeld als Auslöser

Diese im Fachjargon "externalisierenden" - also nach außen verlagerten - Störungen können chronisch werden und bringen oft gravierende negative Konsequenzen für die schulische und berufliche Laufbahn mit sich. Sie sind übrigens häufig genetisch bedingt, der Auslöser der Krankheit ist aber eben meist ein belastendes soziales Umfeld, in dem sich die Kinder und Jugendlichen bewegen - ob Familie, Freundeskreis oder Schule.

Das Krankenhaus Schwarzach versucht künftig der steigenden Zahl an psychisch kranken Kindern Rechnung zu tragen. Kinderarzt Alexander Holzknecht wechselt für vier Jahre an die Salzburger Christian-Doppler-Klinik, um eine zusätzliche Ausbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie zu absolvieren. Danach kehrt er ins KH Schwarzach zurück, wo er in der Zwischenzeit von Dr. Bernd Müller vertreten wird.

Zudem haben acht diplomierte Krankenschwestern eine spezielle Weiterbildung zur Pflege und Erziehung in dem Bereich abgeschlossen. Und durch den Neubau des Kinder- und Jugendspitals, der bis 2015 fertig gestellt sein soll, wird auch die Infrastruktur verbessert. "Der Psychosomatik-Bereich soll erweitert, die Anzahl der momentan verfügbaren zwei Akut- und sechs Planbetten verdoppelt werden", erklärt Prof. Riedler.


Rückfragehinweis:

Mag. (FH) Eva-Maria Gumpenberger
Assistentin Personal & PR
Telefon: +43(0)6415/7101-2218
E-Mail: evamaria.gumpenberger@kh-schwarzach.at


----------------------------------------------------------------------------

Mailservice für Journalisten:
www.pressefach.info/mailservice
 

Foto-Download:



"Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an psychischen Erkrankungen", wissen die Psychologin Angelika Kerschhuber und Kinderarzt Josef Riedler.

Download (jpg 480 kb)

Bildquelle:
KH Schwarzach
Abdruck für Pressezwecke
honorarfrei




Das Krankenhaus Schwarzach versucht künftig der steigenden Zahl an psychisch kranken Kindern Rechnung zu tragen. Im Bild: Psychologin Mag. Angelika Kerschhuber, Prof. Josef Riedler und Dr. Bernd Müller.

  Download (jpg 530 kb)

Bildquelle: KH Schwarzach
Abdruck für Pressezwecke
honorarfrei




"Der Psychosomatik-Bereich soll im geplanten Neubau erweitert werden", sagt Prof. Josef Riedler Leiter der Kinder- und Jugendstation im Krankenhaus Schwarzach.

  Download (jpg 500 kb)

Bildquelle: KH Schwarzach
Abdruck für Pressezwecke
honorarfrei

 


Pressefach des Kardinal Schwarzenberg'schen Krankenhaus

Alle Inhalte stehen in ausschließlicher Verantwortung des KH Schwarzach
www.pressefach.info/khschwarzach

Impressum:
Kardinal Schwarzenberg'sches Krankenhaus Betriebsges. m. b.
Kardinal-Schwarzenberg-Straße 2-6
A-5620 Schwarzach im Pongau
Tel.: +43-6415/7101-0
www.kh-schwarzach.at