|
Handambulanz gewinnt an Bedeutung
- Über 600 Eingriffe pro Jahr im Kardinal Schwarzenberg’schen Krankenhaus
- Viele bleibende Schäden können durch eine frühzeitige Behandlung
verhindert werden
(09.09.2010,
Schwarzach/Salzburg) - Hand und Handgelenk sind die am häufigsten von
Verletzung betroffenen Körperteile des Menschen. Dabei sind sie im Alltag
- ob beruflich oder privat - praktisch unverzichtbar. Die Unfallchirurgie
im Krankenhaus Schwarzach verfügt über eine eigene Handambulanz, dort
werden jährlich über 600 Eingriffe durchgeführt. Ärzte brauchen dafür
extremes Feingefühl.
Handchirurgie ist seit jeher eine Domäne des Spitals im Salzburger Pongau.
Primar Franklin Genelin, Leiter der Unfallabteilung, ist Gründungsmitglied
der österreichischen Gesellschaft für Handchirurgie: "Erfahrung und
modernste Technik sind in dem Bereich sehr wichtige Faktoren, über beides
verfügen wir hier zur Genüge. Elektronische Mikroskope und Lupenbrillen
sind täglich eingesetzte Werkzeuge bei uns, unser Team ist für jeden
Einsatz bestens ausgebildet."
"Hände sind im Dauereinsatz"
Oberarzt Christoph Kollersbeck hat an
der renommierten handchirurgischen Abteilung der Sankt-Elisabeth-Klinik in
Ravensburg eine Spezialausbildung absolviert, in besonders schwierigen
Fällen tauscht er sich auch heute noch mit den dortigen Kollegen aus. "Für
Patienten mit einer Handverletzung ist rasche und professionelle Hilfe
immens wichtig", weiß er. "Hände sind sowohl in der Freizeit als auch bei
der Arbeit im Dauereinsatz. Es ist daher unser oberstes Ziel, Menschen mit
entsprechenden Schädigungen so schnell wie möglich zu kurieren."
Nach einer Neuorganisation der Handambulanz im Kardinal
Schwarzenberg'schen Krankenhaus in Schwarzach wird dies nun bestmöglich
gewährleistet. Patienten erhalten genaue Termine, es kommt zu fast keinen
Wartezeiten und im Akutfall können Verletzungen ohne Verzögerung behandelt
werden.
Kleine Eingriffe, große Wirkung -
Früherkennung oft entscheidend
Die Zahl der Schädigungen am so
wichtigen Organ des Greifens und Fühlens ist übrigens stark steigend.
Allein im ersten Halbjahr 2010 wurden an der unfallchirurgischen Abteilung
im KH Schwarzach um 30 Prozent mehr Eingriffe durchgeführt als im
Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die zunehmende Alterung der Bevölkerung
spielt dabei eine große Rolle - aber auch das verbreitete Wissen der Leute
um die Wichtigkeit einer frühzeitigen Behandlung.
"Wie überall in der Medizin gilt, je früher die Patienten mit ersten
Beschwerden zu uns kommen, desto höher sind die Heilungschancen", betont
Kollersbeck. "Oft können wir hier schon mit kleinen Eingriffen eine große
Wirkung erzielen." Er nennt das "Karpaltunnel-Syndrom" als Beispiel. Bis
zu 10 Prozent der Bevölkerung leiden unter der Einengung des Nervs im
Bereich des Handgelenkes. Es beginnt mit leichten Schmerzen und
Kitzelgefühl – später kann der Daumen komplett taub werden. Kollersbeck:
"Ein kleiner chirurgischer Eingriff dauert nur zehn Minuten, er führt im
Frühstadium meist zur kompletten Heilung."
Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Eva-Maria Gumpenberger
Assistentin Personal & PR
Telefon: +43(0)6415/7101-2218
E-Mail:
evamaria.gumpenberger@kh-schwarzach.at
----------------------------------------------------------------------------
Mailservice für Journalisten:
www.pressefach.info/mailservice
|
Foto-Download:

Oberarzt Dr. Christoph
Kollersbeck mit Patientin.
Handchirurgie ist seit jeher eine Domäne des Krankenhauses Schwarzach.
Download (jpg 221 kb)
Bildquelle: KH Schwarzach
Abdruck für Pressezwecke
honorarfrei

Primar Dr. Franklin Genelin, Leiter der Unfallabteilung im KH Schwarzach,
ist Gründungsmitglied der österreichischen Gesellschaft für Handchirurgie.
Download (jpg 618 kb)
Bildquelle: KH Schwarzach
Abdruck für Pressezwecke
honorarfrei
|