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30 Jahre "Kampf gegen das Feuer"
- Brandschutzbeauftragter Karl
Notdurfter geht in Pension
- Über die vielen Jahre kam kein Mensch zu Schaden
- Nachfolger wird Rupert Gruber
(20.04.2010,
Schwarzach/Salzburg) - "Über drei Jahrzehnte lang kein einziger
Personenschaden durch Feuer im Krankenhaus, darüber bin ich besonders
glücklich." Karl Notdurfter geht nach 30 Jahren als
Brandschutzbeauftragter des Krankenhauses Schwarzach in Pension. Er ist
damit einer der am längsten dienenden Mitarbeiter in dieser Position im
Bundesland Salzburg. Jetzt übergibt er seine verantwortungsvolle Aufgabe
an den 22-jährigen Rupert Gruber.
In Krankenhäusern ist professioneller Brandschutz ein ganz besonders
sensibles und wichtiges Thema. Denn im Notfall gestaltet sich die
Evakuierung aller Personen im Haus schwieriger und zeitintensiver als in
anderen Gebäuden. Viele Patienten sind bettlägerig und nur schwer zu
transportieren, mitunter müssen lebensnotwendige Behandlungen unterbrochen
werden. Umso entscheidender ist hier, alle Maßnahmen zu treffen, um schon
vorab die Brandgefahr zu minimieren.
Gefahr geht oft von Patienten aus
"Dazu braucht es in erster Linie
Verantwortliche mit guter Ausbildung, Mitarbeiter mit Fachwissen über die
Entstehung und Verbreitung von Brandherden sowie natürlich die
entsprechende technische Infrastruktur", erklärt Karl Notdurfter. "Im
Krankenhaus Schwarzach werden die gesetzlichen Vorgaben bei baulichen
Maßnahmen mehr als erfüllt, zudem ist hier eine der modernsten
Brandmeldeanlagen Österreichs installiert. In der Zentrale laufen die
Informationen von über 4.000 Meldern am ganzen Areal zusammen."
Erfahrungsgemäß geht die größte Gefahr leider immer wieder von unachtsamen
Besuchern, externen Arbeitern oder Patienten aus. Fünf bis zehn Alarmen
muss das Brandschutzteam in Schwarzach in jedem Jahr nachgehen und kleine
bis mittlere Brandherde so schnell wie möglich unter Kontrolle bringen.
Ärzte und Pflegepersonal mit
Brandschutzausbildung
"Bricht einmal wirklich ein größeres
Feuer oder ein Brand mit hoher Rauchgasentwicklung auf, spielen im
Krankenhaus die Mitarbeiter eine besonders wichtige Rolle", betont
Notdurfter. "Sie müssen teilweise bei der Evakuierung mithelfen, denn die
Freiwillige Feuerwehr kann mit bettlägerigen Patienten, die vielleicht
auch noch an lebenserhaltenden Maschinen angeschlossen sind, überfordert
sein." Auf allen Stationen des Kardinal Schwarzenberg'schen Krankenhauses
werden deshalb alle Mitarbeiter im Bereich Brandschutz regelmäßig
geschult, viele haben sogar eine eigene Atemschutzausbildung um mit der
entsprechenden Ausrüstung richtig umgehen zu können.
Karl Notdurfters schlimmster "Fall" im Schwarzacher Ordensspital war der
große Brand im Jahr 1981. Damals wurde die Kirche und das angrenzende
Gebäude ein Raub der Flammen. "Gott sei Dank gab es aber auch hier 'nur'
Sachschaden, niemand wurde verletzt", sagt der zukünftige Pensionist.
"Dieses Glück wünsche ich auch meinem kompetenten Nachfolger Rupert
Gruber."
Rückfragehinweis:
Prok. Mag. Karl Söllhammer
Leiter Personal & PR
Telefon: +43(0)6415/7101-2225
E-Mail:
karl.soellhammer@kh-schwarzach.at
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Brandschutzbeauftragter Karl Notdurfter (l.) übergibt sein Amt nach 30
Jahren an Rupert Gruber.
Bildquelle: KH Schwarzach
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