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Presseaussendung des KH Schwarzach |
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Volkskrankheit Diabetes: Mehr Aufklärung gefordert - Zahl der Betroffenen steigt, 14.11. Weltdiabetestag - Versorgungslage in Österreich unter Kritik - Experten drängen auf mehr Maßnahmen zur Prävention (10.11.2009, Schwarzach/Salzburg) - Rund 500.000 Österreicher leiden laut Schätzungen der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG) an Zuckerkrankheit, die Tendenz ist stark steigend. Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen und Erblindung sind oft schwerwiegende Folgen von Diabetes. Am Samstag, dem 14. November, ist Weltdiabetestag und die Versorgungslage für Diabetiker in Österreich wird nach wie vor als höchst unzureichend kritisiert. Experten fordern vor allem verstärkte Maßnahmen zur Prävention. Der im vergangenen Jahr erstellte "Euro Consumer Diabetes Index" reihte Österreichs Behandlungssystem gemeinsam mit Zypern und Malta europaweit auf den letzten Platz. Die Diabetes Initiative Österreich plädiert aus diesem Grund für mehr Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung, Präventivmaßnahmen und flächendeckend moderne Therapiestandards. Das Krankenhaus Schwarzach im Salzburger Pongau hat hier eine Vorreiterrolle eingenommen: Ein professionelles Team aus Ärzten und Beratern bietet umfangreiche Schulung, Betreuung und Behandlung an. Umstellung der Lebensgewohnheiten "Wir unterscheiden zwischen dem genetisch bedingten und eher seltenen Typ 1- sowie dem häufigeren, aber in vielen Fällen vermeidbaren Typ 2-Diabetes", erklärt Dr. Jörg Berger, Oberarzt in der Abteilung für Innere Medizin im KH Schwarzach. "90 Prozent der Patienten leiden an Typ 2, ein Großteil dieser Erkrankung ist durch falschen Lebensstil bedingt. Besonders wichtig für eine erfolgreiche Therapie ist die Früherkennung und sofortige Umstellung der Lebensgewohnheiten bei zutreffender Diagnose." Risikogruppen sind insbesondere Menschen mit Diabetes in der Familienanamnese, Übergewicht, zu wenig Bewegung, Bluthochdruck oder niedrigem HDL-Cholesterin - aber auch Frauen, die unter Schwangerschaftsdiabetes gelitten haben. "Besondere Aufmerksamkeit ist auch bei Patienten mit Gefäßkrankheiten geboten", so Berger. "Alle diese Personenkreise müssen wir künftig noch besser identifizieren und aufklären." Schulungsangebot für Diabetiker Im Krankenhaus Schwarzach stehen Diabetespatienten drei Fachärzte, fünf Diätologinnen und drei Diabetesberaterinnen zur Verfügung. "Neben der adäquaten Behandlung wollen wir auch Wissen über die Krankheit und deren Therapiemöglichkeiten vermitteln", betont Berger. Schon seit mehreren Jahren finden im Spital intensive Diabetikerschulungen zu Themen wie Symptomerkennung, Selbstkontrolle, Ernährungslehre oder die richtige Anwendung von Insulin statt. Auch Angehörige von Diabetespatienten sind hier erwünscht. Der Weltdiabetestag wird jährlich am 14. November von der internationalen Diabetes Föderation IDF und der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerufen. Mittlerweile ist der "World Diabetes Day" auch ein Tag der Vereinten Nationen. Diese haben im Jahr 2006 in einer eigenen Resolution Diabetes als erste nichtinfektiöse Krankheit zu einer ebenso großen Gefahr für die Menschheit erklärt wie etwa die ansteckenden Krankheiten Malaria, Tuberkulose oder Aids. Der Weltdiabetestag steht heuer unter dem besonderen Motto "Schulung und Vorbeugung". Rückfragehinweis: Mag. (FH) Eva-Maria Gumpenberger Assistentin Personal & PR Telefon: +43(0)6415/7101-2218 E-Mail: evamaria.gumpenberger@kh-schwarzach.at ---------------------------------------------------------------------------- Mailservice für Journalisten: www.pressefach.info/mailservice |
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