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Presseaussendung des KH Schwarzach |
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Skiunfälle: Optimale Versorgung kann Leben retten Ärzte des Krankenhauses Schwarzach schulen Bergbahn-Mitarbeiter (12.12.2008, Schwarzach) - Winterbeginn heißt auch Start der Hochsaison für die Unfallchirurgie im Krankenhaus Schwarzach bei Salzburg. Nach Skiunfällen kann für jeden einzelnen Patienten der reibungslose Ablauf der Versorgungskette von der Piste bis ins Spital lebensrettend sein. Um dies zu gewährleisten, werden die Mitarbeiter der Gasteiner Bergbahnen sogar von zwei Oberärzten des Schwarzacher Krankenhauses geschult. Um gröbere Verletzungen zu vermeiden kann der Skifahrer selbst schon einiges beitragen. Primar Franklin Genelin, Leiter der Unfallabteilung, empfiehlt richtiges Aufwärmen vor den ersten Schwüngen, sich nicht selbst überschätzen und natürlich rücksichtsvoll fahren. Für Oberarzt Manfred Mittermair hingegen ist besonders der Trend zum Helmtragen erfreulich: "Der Helm kann vor lebensgefährlichen Kopfverletzungen schützen, ebenso positiv sehe ich den vermehrten Einsatz von Rückenprotektoren, auch bei Amateuren." Kommt es dennoch zum Sturz, ist auch auf der Piste die richtige Erstversorgung ein ganz entscheidender Faktor in der Rettung von Patienten. Diese ist dem Krankenhaus Schwarzach seit Jahren ein besonderes Anliegen. Aus diesem Grund hat sich Oberarzt Mittermair, der diese Initiative gestartet hat, gemeinsam mit seinem Kollegen Michael König für einen Tag in die Leitstelle des Roten Kreuzes in Bad Hofgastein begeben, um 25 Mitarbeiter der Gasteiner Bergbahnen in der richtigen Erstversorgung einzuweisen. Verletzungsgrad erkennen, Stabilisieren, gesicherter Transport "Wichtig sind das richtige Erkennen des Verletzungsgrades, gute Stabilisierung und dann der möglichst rasche Beginn der Schmerztherapie durch einen Notarzt. Die nächsten Schritte in der optimalen Versorgungskette sind ein gesicherter Transport und eine rasche und kompetente Übergabe an den behandelnden Facharzt im Krankenhaus. Im Einzugsgebiet des KH Schwarzach werden nach Angaben der Gasteiner Bergbahnen pro Saison mehr als 5 Millionen Ski-Tage verkauft. "Seit dem ersten Schneefall hatten wir erst wenige Beinbrüche, ab Mitte Dezember geht es erfahrungsgemäß aber so richtig los", sagt Franklin Genelin. Allein zwischen Weihnachten und Ostern wird das Schwarzacher Krankenhaus rund 500 Mal von Rettungshubschraubern aus den umliegenden Skibergen angeflogen. Dennoch: Skifahren ist insgesamt nicht so gefährlich, wie viele glauben: Laut einer Erhebung, die Oberarzt Manfred Mittermair gemeinsam mit den Gasteiner Bergbahnen durchgeführt hat, kommt nur ein gemeldeter Unfall pro mindestens 15.000 Abfahrten vor. Rückfragehinweis: Prok. Mag. Karl Söllhammer Leiter Personal & PR Telefon: +43(0)6415/7101-2225 E-Mail: karl.soellhammer@kh-schwarzach.at ---------------------------------------------------------------------------- Mailservice für Journalisten: www.pressefach.info/mailservice |
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