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Presseaussendung des KH Schwarzach |
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Krankenhaus-Bilanz 2007: Erneut mehr Patienten - Um 376 Patienten mehr stationär behandelt - 3,4 Mio. Euro investiert - Neubaupläne für Kinder- und Jugendspital liegen dem Land Salzburg zur Prüfung vor (07.05.2008, Schwarzach/Salzburg) - Das Krankenhaus Schwarzach hat das Jahr 2007 wieder mit einer gestiegenen Zahl stationär und ambulant behandelter Patienten abgeschlossen. Insgesamt 28.774 Personen wurden stationär aufgenommen (Vorjahr: 28.398), die Zahl der ambulanten Fälle stieg auf 63.258 (Vorjahr: 59.867). Die durchschnittliche Auslastung betrug 95,3 Prozent. Rund 9.300 Operationen wurden durchgeführt, 858 Babys wurden in Schwarzach geboren, darunter waren 21 Zwillingspärchen. Geschäftsführer Karl Obermaier zeigt sich mit der Entwicklung des Krankenhauses zufrieden: "Wir konnten die Bedeutung unseres Spitals im Salzburger Süden weiter verstärken. Dazu haben wir im letzten Jahr rund 3,4 Mio. Euro in die Verbesserung der Struktur investiert. Besonders freuen wir uns auch, dass wir mit der Orthopädie unser 13. Primariat erhalten haben." Kinderspital in 100 Jahre altem Haus Dennoch hat das Schwarzacher Krankenhaus auch in den kommenden Jahren viel vor, insbesondere was die weiteren baulichen Maßnahmen betrifft. Das Kinderspital ist derzeit in einem über 100 Jahre alten Gebäude untergebracht, die Interne Abteilung erfordert höhere Kapazitäten. "Wir haben dem Land bereits einen umfassenden Projektplan zur Prüfung vorgelegt", sagt Obermaier. "Damit sollen im Rahmen des vom Land gefassten Strukturplans das medizinische Angebot im Haus optimiert und so eine bessere Patientenversorgung gewährleistet werden." Konkret sieht der Vorschlag einen Neubau des Kinderspitals inklusive Kinder- und Jugendpsychosomatik sowie -psychiatrie vor. Darin könnte dann auch der zusätzliche Raumbedarf für die tagesklinische Versorgung, die neurologische Schlaganfalleinheit, die Onkologie und die Palliativstation abgedeckt werden. Die Kosten für den Entlastungsbau samt Umbauten wurden mit 30,5 Mio. Euro berechnet. Ideale Lösung: Abteilungen funktional zusammenlegen "Der vorliegende Plan wäre aus unserer Sicht die ideale Lösung", so Obermaier. "Durch den Neubau im Südwesten des Grundstücks könnten wir die Abteilungen funktional zusammenführen, ohne ein kostenintensives Provisorium errichten zu müssen. Wir könnten die Interne Intensivstation zusammen mit der Stroke-Unit für Schlaganfallpatienten in das Parterre verlegen, derzeit ist die Intensiv ungünstig im vierten Obergeschoss untergebracht." "Ein erster Teil für die immer wichtiger werdende Palliativmedizin ist mit der Etablierung eines multiprofessionellen Palliativkonsiliardienstes bereits 2007 umgesetzt worden. Ein weiterer Ausbau hin zu einer stationären Versorgung mit 4 Betten ist erst durch den Entlastungsbau möglich und daher ist auch aus dieser Sicht hohe Dringlichkeit geboten", betont der Ärztliche Direktor Reinhard Lenzhofer. Das Krankenhaus Schwarzach hat im vergangenen Jahr
59,7 Mio. Euro an Erlösen aus ambulanten und stationären
Krankenhausleistungen erwirtschaftet (2006: 54,9 Mio.). Interessant: Die
Außenstände gegenüber ausländischen Gastpatienten betrugen mit Stand vom
31.3.2008 rund 4,4 Mio. Euro – der Hauptteil davon entfällt naturgemäß auf
die Vielzahl der Behandlungen von Skiunfall-Patienten in den
Wintermonaten. ---------------------------------------------------------------------------- Mailservice für Journalisten: www.pressefach.info/mailservice |
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