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Presseaussendung des KH Schwarzach |
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Skiunfälle: Endgültige Winterbilanz bestätigt
"Rekordsaison" - KH Schwarzach: 5.039 Patienten nach Pistenunfällen behandelt - 90 Prozent mehr Wirbelverletzungen - Auch mehr Skiunfälle bei Kindern (01.04.2008, Schwarzach/Salzburg) - Nicht nur Hotels und Seilbahngesellschaften verzeichneten im heurigen Winter starke Zuwächse. Auch das Krankenhaus Schwarzach blickt auf eine "rekordverdächtige" Saison zurück. Zwischen Anfang Dezember und Ende März mussten insgesamt 5.039 Wintersportler nach Pistenunfällen behandelt werden, dies entspricht einer Steigerung von 509 gegenüber dem Vorjahr. Auffallend ist die Zunahme der schweren Verletzungen. "Insbesondere sind die Wirbelverletzungen, die operativ zu versorgen waren, um fast 90 Prozent gestiegen, zudem hatten wir um rund zehn Prozent mehr Beckenverletzungen", zieht Primar Franklin Genelin, Leiter der Unfallabteilung im Schwarzacher Krankenhaus, eine Winterbilanz. Unerfreulich ist auch die Statistik der Pistenunfälle bei den Kindern: 1.771 Mädchen und Buben unter 18 Jahren wurden zwischen Dezember und März vom Berg in das Pongauer Spital eingeliefert, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es "nur" 1.355. Ein Lichtblick: Aufgrund des wachsenden Trends zum Helmtragen stagnierte wenigstens die Zahl der Kopfverletzungen bei den Kleinen. Zudem ist Skifahren ist insgesamt nicht so gefährlich, wie man zunächst glauben mag: Laut Statistik der Gasteiner Bergbahnen kommt nur ein gemeldeter Unfall pro 15.000 Abfahrten vor. Unfallstation: Optimierungen im Arbeitsablauf Genelin zeigt sich sehr stolz auf sein Team: "Hohe Motivation, sehr erfahrene Mitarbeiter, gute Organisation, Verbesserungen bei der Umlagerung der Patienten und Optimierungen im Arbeitsablauf ließen uns die hohen Belastungen des harten Winters gut bewältigen. Alle Mitarbeiter - vom Operateur über die Pflegefachkräfte, von der Sekretärin bis hin zur Reinigungskraft - haben einen wertvollen und wesentlichen Beitrag zur Bewältigung dieser 'Rekordsaison' geleistet." Den Wintersportlern empfiehlt der Primar gute
Vorbereitung, kritische Selbsteinschätzung und bei Müdigkeit mehr Pausen
einzulegen. Das sagt einer der es wissen muss, Genelin ist mehrfacher
Ärzteweltmeister im alpinen Skilauf und seit über 50 Jahren unfallfrei auf
Skipisten unterwegs, "wobei dazu natürlich auch viel Glück gehört", so
Genelin. Zeitraum: 01.12.2007 bis 31.03.2008 - Ski- und Snowboard- Unfallpatienten: 5.039 (Vergleichzeitraum Vorjahr:
4.530) ---------------------------------------------------------------------------- Mailservice für Journalisten: www.pressefach.info/mailservice |
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