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Presseaussendung des KH Schwarzach |
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Neue Ideen in der Patientenpflege - Krankenhaus Schwarzach setzt verstärkt auf individuelle Betreuung - Pflegefachkräfte: Aufgabenvielfalt und Verantwortung immens gestiegen - Innovativ: Eigene Sprechstunde für Angehörige eingeführt (17.04.2008, Schwarzach/Salzburg) - Das Krankenhaus Schwarzach im Salzburger Pongau beschreitet innovative Wege in der Patientenpflege. Im Rahmen des Qualitätsmanagements wurden neue Ideen entwickelt, die individuelle Pflege der Patienten rückt immer mehr in den Vordergrund, und auch Angehörige werden mit klaren Informationen noch mehr mit einbezogen. "Auch im Krankenhaus nimmt die menschliche Zuwendung eine zentrale Position im Pflegealltag ein", sagt Margit Gsenger, Diplomkrankenschwester auf der Internen Abteilung im Krankenhaus Schwarzach. "Krankenpflegefachkräfte sind gut ausgebildete Pflegeexperten, oft aber auch Bezugsperson, Alltagsorganisator und Psychologe in einer Person. Die meisten Spitalspatienten befinden sich in einer schwierigen Ausnahmesituation, sind oft mitten aus ihrem Leben herausgerissen", so Gsenger. "Aktives Zuhören und damit eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, fördert das Wohlbefinden des Patienten entscheidend.“ "Pflegevisite": Gezieltes, zusätzliches Gespräch zwischen Pflegeperson und Patient Auf der Schwarzacher Unfallstation kommt mit der so genannten "Pflegevisite" seit kurzem ein ganz neues Konzept zur Anwendung: Hier handelt es sich um ein gezieltes, zusätzliches Gespräch zwischen Pflegeperson und Patient in ruhiger, ungestörter Atmosphäre. Dabei werden die geplanten und durchgeführten Pflegemaßnahmen evaluiert, um herauszufinden, was dem Patienten noch fehlt und was zur optimalen Betreuung noch verbessert werden könnte. "Wir wollen mehr auf den einzelnen Menschen eingehen", sagt Pflegedirektorin Pauline Mohr. "Dazu benötigt es das Gespräch mit dem Patienten. Unser Pflegepersonal ist dazu angehalten, auch während seiner Arbeiten möglichst jede Chance zu nutzen, um die Bedürfnisse der Patienten im Gespräch zu erkennen." Daraus ergibt sich auch ein weiterer Vorteil für die Mitarbeiter, denn oft werde so auch ein unnötiges "Zu viel" an Pflegemaßnahmen vermieden. Patienten brauchen Erholungspausen zwischen den Untersuchungen Die Pflegevisite brachte in Schwarzach schon ein erstes wichtiges Ergebnis, so Mohr: "Wir haben herausgefunden, dass die oft große Zahl an Untersuchungen für den Patienten richtig Stress bedeutet. Wir sind deshalb dazu übergegangen, mehr Pausen einzuplanen. So wurde zwischen Mittagessen und Besuchszeit eine Stunde zur Ruhe und Erholung eingebaut." Aber auch Angehörige von Patienten spielen im Genesungsprozess eine wichtige Rolle. Deshalb gibt es für diese im Krankenhaus Schwarzach nun eine eigene "Angehörigen-Sprechstunde". Arzt und ein Pflegemitarbeiter stehen nachmittags für eine Stunde einzelnen Patienten und deren Verwandten für ein intensiveres Gespräch zur Verfügung. "Das Pflegesystem hat sich stark verändert" Während in der Öffentlichkeit die Pflege im privaten Sektor seit einigen Monaten intensiv diskutiert wird, ist dieser Bereich im Kardinal Schwarzenberg'schen Krankenhaus seit jeher ein Thema, das von hoher Professionalität geprägt ist. In den letzten Jahrzehnten hat sich der gesamte Pflegeprozess jedenfalls stark verändert. Die Vielfältigkeit der Tätigkeiten, aber auch die Verantwortung der einzelnen Mitarbeiter ist immens gewachsen. Pauline Mohr ist seit 20 Jahren im Krankenhaus
Schwarzach tätig. Ihre Erfahrung: "Das System hat sich von der reinen
Funktionspflege zur so genannten Gruppenpflege entwickelt. Früher waren
einzelne Krankenpflegefachkräfte nur für bestimmte Tätigkeitsbereiche
zuständig, heute ist der Ansatz ein ganzheitlicher. Eine Gruppe von
Mitarbeitern ist für die Gesamtpflege des Patienten verantwortlich, da
muss jede und jeder alles können." ---------------------------------------------------------------------------- Mailservice für Journalisten: www.pressefach.info/mailservice |
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