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Presseaussendung des KH Schwarzach |
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Skiunfälle: Jänner brachte traurigen Rekord - Krankenhaus Schwarzach verzeichnet deutlich mehr Patienten, die von der Piste kommen - Schwere Wirbel- und Beckenverletzungen häufen sich, immer mehr Kinder betroffen - Jetzt folgt die nächste große Urlauberwelle (05.02.2008, Schwarzach/Salzburg) - Harte Pisten, stark taillierte Skier und ein hohes Maß an Selbstüberschätzung - die Unfallärzte am Kardinal Schwarzenberg´schen Krankenhaus in Schwarzach kennen die Ursachen für die massive Zunahme an Skiunfällen im heurigen Winter. Die Statistik zeigt traurige Rekordwerte: 4.738 Patienten wurden zwischen Weihnachten und Ende Jänner ambulant behandelt (2007: 4.451), 1.078 Personen mussten in Schwarzach stationär aufgenommen werden (2007: 878). Und ab kommendem Wochenende rollt die nächste Urlauberwelle auf die umliegenden Skigebiete zu. "So arg wie in diesem Jahr war es noch nie", sagt Primar Franklin Genelin, Leiter der Unfallabteilung. "Vor allem die schweren Verletzungen haben stark zugenommen, fast täglich bekommen wir Patienten mit Wirbelverletzungen herein. Auch das Becken ist immer häufiger betroffen. Meistens haben die Skifahrer verkantet, dadurch reißt es ihnen die Beine auseinander und das führt sehr oft zu Beckenverletzungen", so der erfahrene Arzt. Allein zwischen Weihnachten und Ostern wird das Schwarzacher Krankenhaus rund 500 Mal von Rettungshubschraubern aus den umliegenden Skibergen angeflogen. Neben den erwähnten Ursachen zählt Genelin auch zu hohe Geschwindigkeit sowie das untrainierte bzw. unaufgewärmte Fahren als Grund für die vielen schweren Unfälle. Alkohol spiele überraschenderweise eine untergeordnete Rolle. Unfallambulanz: Kinder mit Schmerzen haben Priorität Als sehr positiv sieht der Primar am Schwarzacher Krankenhaus den wachsenden Trend zum Helm-Tragen: "Rund 50 Prozent aller unserer Patienten waren bei ihrem Unfall mit einem Sturzhelm ausgerüstet, dadurch konnten sicher viele Kopfverletzungen verhindert werden", so Genelin. Gerade bei Kindern ist ein guter Kopfschutz heute unerlässlich. Denn auch bei den Kleinsten stieg die Zahl der Skiunfallopfer dramatisch: In der letzten Saison nahmen die Ärzte im Krankenhaus Schwarzach zwischen Weihnachten und Ende Jänner genau 492 Kinder nach Ski- oder Snowboardunfällen auf, heuer mussten im selben Zeitraum 657 junge Patienten behandelt werden. Die Unfallambulanz im Krankenhaus Schwarzach hat übrigens die Aufnahme von Kinderpatienten vor kurzem neu organisiert. Mädchen oder Buben, die weinen oder schreien, da sie offensichtlich Schmerzen haben, werden auf Initiative von OA Michael König nun sofort und ohne jegliche Zeitverzögerung von einem Arzt begutachtet und mit einem Schmerzmittel versorgt - ohne lange Minuten während der Aufnahmeformalitäten zu verlieren. "Kinder mit Schmerzen haben bei uns absolute Priorität", betont Primar Genelin.
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"So arg wie in diesem Jahr war es noch nie",
sagt Primar Franklin Genelin, Leiter der Unfallabteilung im Krankenhaus
Schwarzach. |
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