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Presseaussendung des KH Schwarzach |
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Skiunfälle: Vorbereitungen auf ereignisreichen
Winter - Krankenhaus Schwarzach liegt in zentralem Einzugsgebiet - Unfallchirurgie: Über 2.700 ambulante, mehr als 1.500 stationäre Skiunfallpatienten pro Jahr - 500 Hubschrauber-Landungen zwischen Weihnachten und Ostern (04.12.2007, Schwarzach/Salzburg) - Das Kuratorium für Verkehrssicherheit rechnet in diesem Winter mit über 60.000 Verletzten auf Österreichs Skipisten. Neben Tirol ist Salzburg das Bundesland mit den meisten Spitalsbehandlungen nach Ski- und Snowboardunfällen. Aufgrund seiner zentralen Lage bildet das Kardinal Schwarzenberg´sche Krankenhaus in Schwarzach einen Brennpunkt, die dortige Unfallchirurgie bereitet sich auf einen ereignisreichen Winter vor. Im Einzugsgebiet des KH Schwarzach werden nach Angaben der Gasteiner Bergbahnen pro Saison rund 5 Mio. Ski-Tage verkauft. "Seit dem ersten Schneefall hatten wir erst wenige Beinbrüche, ab Dezember geht es erfahrungsgemäß aber so richtig los, sagt Primar Franklin Genelin, Leiter der Unfallabteilung. "Allein im letzten Jahr hatten wir über 2.700 ambulante Fälle, die von der Piste zu uns kamen, mehr als 1.500 Personen mussten wir stationär aufnehmen. Knie, Unterschenkel und Schulter sind die am meisten betroffenen Körperteile." Weniger Urlaub und verstärkte Dienste für Unfallchirurgie-Mitarbeiter Zwischen Weihnachten und Ostern wird das Schwarzacher Krankenhaus rund 500 Mal von Rettungshubschraubern angeflogen, welche aus den umliegenden Skibergen kommen. Die erhöhte Anzahl der Patienten erfordert besondere organisatorische Maßnahmen. Alle Mitarbeiter der Unfallabteilung verringern freiwillig ihre Urlaube, beispielsweise geht statt wie sonst drei bis vier Ärzte in der Ski-Hochsaison immer nur maximal eine Person auf Urlaub. An Wochenenden werden die Dienstmannschaften verstärkt. "Wir sind ein sehr gut eingespieltes Team", betont Genelin. "Da Schwarzach ein so genanntes Schwerpunkt-Krankenhaus ist, bieten wir ganzjährig ein breites unfallchirurgisches Spektrum an. Und gerade im Wintereinsatz haben unsere Fachärzte und Assistenten natürlich viel Erfahrung." Unterschenkel-Brüche: Neuer Nagel im Einsatz Die Unfallchirurgen arbeiten nach den neuesten Operationsmethoden. Bei Unterschenkel-Frakturen - in Schwarzach behandelte man allein heuer schon knapp 900 Fälle - setzen Genelin und seine Kollegen beispielsweise auf den neuen "Expert-Tibia-Nagel". Dessen Titanlegierung zeigt verbesserte mechanische Eigenschaften und eine erhöhte Stabilität. Im heurigen Jahr wurden schon 20 Patienten mit dem neuen Nagel versorgt. Mit einem klassischen "Gipsbein" müssen heutzutage bei Unterschenkelfrakturen nur mehr die wenigsten Betroffenen nach Hause, er wird eigentlich nur noch zur Ruhigstellung verwendet. Interessantes zeigt eine Erhebung von OA Manfred Mittermair, die er gemeinsam mit den Gasteiner Bergbahnen durchgeführt hat: Die meisten Verletzungen kommen an Dienstagen und Sonntagen vor, eine deutliche Häufung zeigt sich immer zwischen 12 und 15 Uhr. Skifahren ist jedoch insgesamt nicht so gefährlich, wie man zunächst glauben mag: Laut Statistik kommt nur ein gemeldeter Unfall pro 15.000 Abfahrten vor. Die häufigsten Ursachen für Pistenunfälle sind
übrigens Selbstüberschätzung, zu hohe Geschwindigkeit sowie das
untrainierte bzw. unaufgewärmte Fahren. Alkohol spielte
überraschenderweise im letzten Jahr eine untergeordnete Rolle in der
Statistik. Dass der Salzburger Pongau kein Snowboard-Eldorado ist, zeigt
sich auch an der relativ geringen Patienten-Zahl: Bei nur 10 Prozent der
eingelieferten Unfälle handelt es sich um Snowboarder, der überwiegende
Teil sind Skifahrer. ---------------------------------------------------------------------------- Mailservice für Journalisten: www.pressefach.info/mailservice |
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Bei Unterschenkel-Frakturen setzen Primar
Franklin Genelin und seine Kollegen auf den neuen "Expert-Tibia-Nagel". |
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