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Presseaussendung des KH Schwarzach |
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Krankenhaushygiene als wichtiges
Instrument der Qualitätssicherung - 2. Salzburger Hygienetag im Krankenhaus Schwarzach - Erstellung und Überwachung von Hygieneleitlinien sind beste Präventivmaßnahmen (08.11.2007, Schwarzach/Salzburg) - Um die Verbreitung von Viren weitestgehend zu verhindern, wird in Krankenhäusern heute verstärkt auf den Bereich der Hygiene geachtet. Patienten, Ärzte, Pflegepersonal und auch Besucher können von leicht übertragbaren Krankheitserregern betroffen sein, wie aktuelle Fälle des unangenehmen Noro-Virus in österreichischen Spitälern gezeigt haben. Fachleute betonen: Der wichtigste Weg der Prävention führt über den strengen Umgang mit Hygiene. Im Kardinal Schwarzenberg´schen Krankenhaus Schwarzach fand nun der 2. Salzburger Hygienetag statt, über 260 Teilnehmer aus den Bereichen Medizin und Pflege zeigen das hohe Interesse am Thema Krankenhaushygiene. Der Tag stand diesmal ganz im Zeichen von Infektionserkrankungen im Magen- und Darmbereich. Hygienefortbildung und Sensibilisierung "Wir haben dieses Thema gewählt, da es zahlreiche, bisher noch wenig bekannte Inhalte aufweist", so Mitorganisator Rainer Hübl vom Hygieneteam am KH Schwarzach. Dazu referierten anerkannte Experten aus ganz Österreich, darunter auch Dr. Markus Hell, Krankenhaushygieniker der Landeskliniken Salzburg. Er sprach über den heimtückischen Keim "Clostridium difficile", welcher nach der Verabreichung von Antibiotika Darmentzündungen auslösen und im schlimmsten Fall sogar tödlich sein kann. "Jedes Krankenhaus in Österreich hat ein Hygieneteam bestehend aus einem Arzt und einer Hygienefachkraft installiert. Die Anzahl der Stunden dieser Mitarbeiter ist abhängig von der Bettenanzahl des Krankenhauses. Die Mitarbeiter der Krankenhaushygiene führen eine Vielzahl von Schulungs- und Beratungsgesprächen für das gesamte Personal durch", so Dr. Hubert Artmann, hygienebeauftragter Arzt im Krankenhaus Schwarzach. Besonders wichtig sei neben der Qualitätssicherung die Erstellung von Hygieneleitlinien und deren Überwachung für die Verhinderung der Übertragung von Spitalskeimen auf Patienten und Mitarbeiter. Brennpunkt Handhygiene Eine der Hauptursachen von im Krankenhaus erworbenen Infektionen ist übrigens mangelnde Handhygiene. So wird empfohlen, ausschließlich flüssige Tensidreinigungsmittel aus Spendern einzusetzen und Produkte ohne Duftstoffe zu bevorzugen. "Zum Abtrocknen sollten Einmalhandtücher aus
Papier oder textile Einweghandtücher benutzt werden. Auch Lufttrockner
sind wegen der unvermeidlichen Luftverwirbelung mit möglicherweise
keimbeladenen Schmutzpartikeln und der mangelhaften Händetrocknung
abzulehnen", so Dr. Artmann. Händedesinfektion wirkt also einerseits
vorbeugend für den persönlichen Schutz der Krankenhaus-Mitarbeiter und
andererseits vorbeugend zum Wohle der Patienten. |
Foto-Download:
Dr. Hubert Artmann, hygienebeauftragter Arzt
im KH Schwarzach: "Leitlinien erstellen, strikte Kontrolle, laufende
Schulungs- und Beratungsgespräche für das gesamte Personal." |
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