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Presseaussendung des KH Schwarzach |
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Herzinfarkt im Bundesland
Salzburg: Akutversorgung flächendeckend optimiert - Erheblicher Zeitgewinn für Patienten durch "Herzkatheterlabor" im Krankenhaus Schwarzach - Sterberate in der Versorgungsregion Salzburg Süd sank seit Eröffnung auf unter 5 Prozent- 30.000 Herzinfarkte jährlich in Österreich, nur ein Drittel der Patienten optimal versorgt (10.10.2007, Schwarzach/Salzburg) - Das Bundesland
Salzburg hat sich für Herzinfarktpatienten in den letzten Jahren zu einem
der drei besten Versorgungsgebiete in Österreich entwickelt. Zu verdanken
ist dies dem im Jahr 2005 eröffneten Herzkatheterlabor im
Kardinal-Schwarzenberg´schen Krankenhaus in Schwarzach. Die Sterberate der
behandelten Infarktpatienten konnte dadurch in der Region Salzburg Süd auf
unter 5 Prozent reduziert werden. "Zeit ist Leben" "Jedes Jahr erleiden in Österreich 30.000 Menschen
einen Herzinfarkt. Die Leitlinien der Europäischen Kardiologischen
Gesellschaft empfehlen die so genannte Herzkatheterintervention innerhalb
eines Zeitraums von sechs Stunden nach Symptombeginn, sofern diese im
Zeitrahmen von 60 bis 90 Minuten nach der Diagnosestellung möglich ist",
erklärt Dr. Hubert Wallner. "Weniger Zeitverlust bedeutet dabei deutlich
höhere Überlebenschancen." Patienten im ländlichen Raum oft benachteiligt "Der rund 20-minütige Eingriff kann jedoch
ausschließlich in einem Herzkatheterspital durchgeführt werden, Patienten
im ländlichen Raum sind hier also meist immens benachteiligt", berichtet
Dr. Hubert Wallner. So verfügen in Österreich derzeit nur 34 der insgesamt
264 Krankenhäuser über ein entsprechendes Labor. Am besten ist die
Situation in Wien, wo immerhin 60 Prozent der Herzinfarktpatienten mit
einem Katheter behandelt werden können. Österreichweit sind es nur knapp
30 Prozent. Bevölkerung sensibilisiert, Symptome sind meist deutlich Dr. Wallner und sein Team führen jedes Jahr mehr
als 1.500 Untersuchungen durch. Als wichtigen Erfolg wertet der Oberarzt
der Internen Abteilung am KH Schwarzach auch die mit der Einrichtung des
Herzkatheterlabors einhergehende Sensibilisierung der Bevölkerung
gegenüber dem Herzinfarkt. Die Symptome und auch die gebotene Eile bei
deren Erkennung werden heute viel ernster genommen als früher. Anzeichen
für einen Infarkt sind Druckschmerzen im Brustbereich, die oft auch in die
linke Schulter und den Arm, oder auch in die Kieferregion ausstrahlen.
Weiters kommt es zusätzlich oft auch zu Übelkeit und Brechreiz. Kurzbeschreibung der Herzkatheterintervention: Bei der Perkutanen Coronaren Intervention (PCI)
wird über die Leistenarterie ein Katheter zum Herzen geführt. Dort wird
ein Ballon unter hohem Druck für cirka 15 Sekunden entfaltet, der das
verschlossene Gefäß zunächst wieder öffnet. Dann wird in der Regel ein
medizinisches Implantat (Stent) eingebracht, um die Gefäßwände zu stützen.
Der Eingriff dauert normalerweise nur rund 20 Minuten. Informative Links: # Europäische Kardiologischen Gesellschaft:
http://www.escardio.org/ ---------------------------------------------------------------------------- Mailservice für Journalisten: www.pressefach.info/mailservice |
Foto-Download:
Dr. Hubert Wallner, Oberarzt der Internen
Abteilung im KH Schwarzach, führt mit seinem Team jährlich 1.500
Untersuchungen im Herzkatheterlabor des Krankenhauses Schwarzach durch. |
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