Presseaussendung des KH Schwarzach                                                       

Krankenhaus Schwarzach zieht Bilanz

- Enorme Steigerung bei stationären Patienten: Plus 10 Prozent

- Durchschnittliche Auslastung bei rekordverdächtigen 96 Prozent

- Qualität für Patienten und Angehörige stark verbessert

(09.05.2007, Schwarzach) - Das Kardinal Schwarzenberg'sche Krankenhaus in Schwarzach hat seinen Jahresbericht 2006 vorgelegt. "Eine durchschnittliche Auslastung von 96 Prozent sowie der Zuwachs an stationären Patienten um 10 Prozent auf knapp 28.400 - und das bei einem seit Jahren bereits sehr hohen Wert - verdeutlicht die steigende Bedeutung des Krankenhauses im Salzburger Pongau", freut sich der Ärztliche Direktor, Univ.-Prof. Dr. Reinhard Lenzhofer. Mehr als 9.000 Operationen wurden durchgeführt, 882 Babys kamen in Schwarzach zur Welt.

Nach vierjähriger Bauzeit konnte im Mai der Um- und teilweise Neubau des nach christlichem Leitbild geführten Hauses gefeiert werden. Die Bettenanzahl beträgt nun 511. Mittlerweile sind fast 1.100 Personen im Schwarzacher Krankenhaus beschäftigt, dies bedeutet eine Steigerung um sieben Prozent.

Geschäftsführer Karl Obermaier zeigt sich stolz über die wirtschaftliche Entwicklung: "Durch den gelungenen Ausbau und die Salzburger Spitalsreform wurde unsere Position maßgeblich gestärkt. In den nächsten Jahren wollen wir mit dem Kinderspital, der Schlaganfalleinheit und der Palliativstation weitere Bauprojekte angehen."

Neurologie gewinnt an Bedeutung

Eine der am stärksten wachsenden Abteilungen in Schwarzach ist die Neurologie. Seit der Erweiterung stehen dort 30 Betten zur Verfügung, allein im Jahr 2006 wurden rund 1.600 Patienten stationär und 1.300 ambulant behandelt, doppelt so viele als zwei Jahre davor. Für Primar Dr. Michael Huemer liegt dies vor allem daran, dass die Neurologie in Schwarzach die einzige im Bundesland Salzburg außerhalb der Hauptstadt ist. "Dazu kommen die demographische Entwicklung der Bevölkerung sowie die zunehmende Unverzichtbarkeit von Neurologie als eigenständige Disziplin", so der Leiter der Abteilung.

Im Kardinal Schwarzenberg'schen Krankenhaus wird den Patienten heute eine fundierte neurologische Basisversorgung geboten. Zu diesem breiten Spektrum gehören die Behandlung von verschiedenen Schmerzproblemen und Erkrankungen wie Epilepsie, Parkinson, Alzheimer, Multiple Sklerose oder Schlaganfälle sowie viele weitere Erkrankungen mit Überschneidungen zu anderen medizinischen Fächern.

Ruhezeiten für Patienten, Sprechstunden für Angehörige

Die Betriebsgesellschaft hat in jüngster Vergangenheit zahlreiche Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung umgesetzt. So wurde ein eigenes System zur Patientenbefragung entwickelt, um Aufschlüsse über die Erwartungen der Patienten sowie die empfundene Befriedigung ihrer Bedürfnisse zu erhalten. Das Befragungstool stößt auch in anderen Krankenhäusern auf großes Interesse und wurde in Wels bereits übernommen.

Die sinkende Verweildauer von Patienten bedingt für diese oft ein dicht gedrängtes Programm an Untersuchungen, Tests und Therapien. Im Schwarzacher Krankenhaus legt die Pflegedirektorin Pauline Mohr daher großen Wert auf die Schaffung von Ruhezeiten, die auch strikt eingehalten werden. "Von den Mitarbeitern erfordert dies ein hohes Maß an Koordination", so Mohr.

Auch die Wahrung der Intimsphäre ist für Patienten ein wichtiges und kritisches Thema. Um während bestimmter Pflegetätigkeiten ungestört zu bleiben, weisen in Schwarzach neuerdings gut sichtbare Stopp-Schilder an der Tür darauf hin, dass in dieser Zeit der Raum nicht zu betreten ist.

Und auch in der Angehörigenbetreuung geht das Krankenhaus innovative Wege: Auf jeder Station wurden fixe Sprechstunden eingerichtet, zu denen die betreuenden Ärzte und das Pflegepersonal anwesend sind, um den Angehörigen Auskunft zu geben.

Rückfragehinweis:
Prok. Mag. Karl Söllhammer
Leiter Personal & PR
Telefon: +43(0)6415/7101-2225
E-Mail: karl.soellhammer@kh-schwarzach.at


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Das Kardinal Schwarzenberg'sche Krankenhaus in Schwarzach verzeichnet eine durchschnittliche Auslastung von 96 Prozent.

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Der Ärztliche Direktor Univ.-Prof. Dr. Reinhard Lenzhofer, verweist auf die wachsende Bedeutung des KH Schwarzach im Salzburger Pongau.

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Wahrung der Intimsphäre für Patienten: Kein Eintritt ins Zimmer während bestimmter Pflegetätigkeiten.

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Eine der am stärksten wachsenden Abteilungen im Krankenhaus Schwarzach ist die Neurologie. Heute stehen dort 30 Betten zur Verfügung.

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Das Krankenhaus Schwarzach verzeichnete im letzten Jahr eine 10-prozentige Steigerung bei den stationären Patienten.

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